Ziel

Steigerung Ihrer Lebensqualität, mehr „Normalität“ in Ihrem Leben

Sie aktivieren eigene Ressourcen! In Kombination mit dem Wissen und der professionellen Begleitung bauen Sie diese aktiv in Ihr Leben ein und erfahren dadurch ein positives Selbstwerterleben. Durch die erlernten Fähigkeiten sind Sie deutlich weniger eingeschränkt und erleben eine Steigerung Ihrer Lebensqualität!

Wie wird Verhaltenstherapie bei Angststörungen eingesetzt?

Die Therapie hat zum Ziel, mit der Angst umgehen zu können, durch Angst nicht eingeschränkt zu sein. Je nach Problemstellung gibt es die Möglichkeit einer Einzel- oder Gruppentherapie. Unterstützend wird auch mit Selbsthilfeliteratur gearbeitet. Auch Übungen zwischen den Therapien sind sehr hilfreich. Im einem kurzen Vorgespräch (telefonisch oder persönlich) werden diese Möglichkeiten auf Basis ihrer Ängste und Erfahrungen individuell geklärt und angepasst. Anbei ein paar allgemeine Inhalte zur Angstbewältigung.

 

Alles, was wir erlernt haben, können wir wieder verlernen/neu lernen!

  • Motivation fördern

Woran hindert mich meine Angst?

Welche konkreten Ziele will ich in meinem Leben (wieder) erreichen?

  • Wissen und Aufklärung

Entstehungsgeschichte kennen, Veränderungswissen

  • Handlungen

Verhaltensanalyse: Erkennen der eigenen Verhaltensmuster im Zusammenhang mit Gedanken, Gefühlen, körperlicher Symptomatik und Konsequenzen.

 

Warum kognitive Therapie?

Kognitive Verhaltenstherapie richtet sich vor allem auf die Bewertungen und Interpretationen, die äußere Situationen als „bedrohlich“, „gefährlich“ und „nicht bewältigbar“ erscheinen lassen. Es handelt sich dabei um häufig „automatisch ablaufende“ Gedanken oder Selbstgespräche, die Angstgefühle ungünstig beeinflussen. Die kognitive Therapie zielt darauf ab, Bewertungen zu lernen, die eher der Realität entsprechen. Das Üben in bisher Angst auslösenden Situation ist ein wichtiger Bestandteil.

Entspannungsverfahren

beeinflusst die körperliche Komponente des Angstgeschehens. Hier soll eine der Angst entgegen gesetzte Reaktion, nämlich Entspannung, erlernt und in den entsprechenden Angstsituationen eingesetzt werden.

Exposition, praktische Übungen

hilft, das Vermeidungsverhalten abzubauen und geplante Konfrontation mit angstauslösenden Situationen zu üben. Durch Zulassen von Angst und Verbleib in der jeweiligen Situation wird gelernt, dass die befürchtete Katastrophe nicht eintritt, sondern die Angst wieder abklingt, sobald man Einfluss auf die Angstreaktion nehmen kann.

Alle verhaltenstherapeutischen Vorgehensweisen zielen auf die Unterbrechung der Abwärtsspirale von Angst und Vermeidungsverhalten ab. Praktische Übungen in kleinen Schritten zur Angstbewältigung und Strategien im Umgang mit akuten Angstgefühlen ergänzen die Gruppe.